Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
Premiere des Midi-Spielclubs Rampenlichter
In Zeiten, die von Unsicherheiten, schnellen Veränderungen und vielen Anforderungen geprägt sind, gewinnt Fantasie eine besondere Bedeutung. Sie eröffnet neue Blickwinkel, stärkt Mut und Zuversicht – und erinnert uns daran, dass es sich lohnt, die Welt auch einmal anders zu denken. Vielleicht beginnt genau dort eine besondere Reise: dort, wo wir zulassen, beängstigendes zu treffen und uns mutig dem Unerwarteten zu stellen, sodass aus dem Unbekannten, das uns vielleicht ängstigt, Neues entstehen kann.
Theophil zieht hinaus in die Welt, um endlich das Fürchten zu lernen. Denn weder seine Familie noch seine eigene Schwester halten ihn für ganz normal – schließlich kennt er einfach keine Angst. Und auch ihn beschleicht der Verdacht ihm könnte etwas fehlen. Während andere sich vor Geistern, dunklen Nächten oder unheimlichen Gestalten fürchten, bleibt er erstaunlich gelassen. Auf seiner Suche begegnet er spannenden Prüfungen und Freund*innen – bis er schließlich etwas entdeckt, das ihm tatsächlich Angst macht.
Das Märchen „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ ist eine Geschichte von einer Reise ins Unbekannte.
Sie lädt dazu ein, gemeinsam in eine Welt voller Geheimnisse, Humor und überraschender Wendungen einzutauchen. Es erzählt davon, dass Angst viele Gesichter haben kann – und davon, dass es sich lohnt, ihr mutig zu begegnen.
Es spielen:
Deniz Blum, Paula Wolf, Alissa Schur, Alice Peythieu, Nora Tesch, Ida Leilani, Rico Finkbeiner, Laura Heckmann, Clara Stopper
Theaterpädagogik: Nina Fahrner
Dauer: 60 Minuten
Alter: ab 6 Jahre
