UNIKATE: Was man von hier aus sehen kann

Nach dem Roman von Mariana Leky
Was hat Alaska mit Schmerz zu tun, was ein Okapi mit dem Tod, was ein Mon Chéri mit versteckter Liebe?
‘Was man von hier aus sehen kann’ ist das Porträt eines Dorfes, wie es wahrhaftiger und zugleich irrealer nicht sein könnte und in dem alles auf wundersame Weise zu zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Stück über die Liebe und den Tod.
In dieser Inszenierung stellt eine Buchhändlerin ihren Lieblingsroman ‘Was man von hier aus sehen kann’ so begeistert und ambitioniert vor, dass sie selbst in die Geschichte mit hineingezogen wird. Die schrägen Bewohner des Dorfes ergreifen von ihr Besitz, und scheinbar unbedeutende Objekte werden in ihren Händen plötzlich lebendig. In ihrem Soloabend mit Objekten, verleiht Friederike Krahl den Dingen eine ganz besondere emotionale Kraft und erzählt mit schrägem Humor ungeschönt und schwerelos von den existenziellen Themen unseres Lebens.
Spiel: Friederike Krahl
Regie: Eva Kaufmann
Ausstattung: Karen Klöpfer, Matthias Hänsel, Jannis Donke
Fotos: Franziska Hiss
Dauer: 70 Minuten
Alter: ab 16 Jahre
Die 1965 in Bautzen geborene Friederike Krahl machte 1990 ihr Diplom als Puppenspielerin an der Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst Busch‘ und ist heute nicht nur Puppenspielerin, Regisseurin und Stückautorin, sondern auch Gründungsmitglied von Theater Handgemenge in Berlin. Sie hat bereits an internationalen Figurentheaterfestivals in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich teilgenommen und hatte Koproduktionen mit Figurentheatern in Deutschland und der Schweiz. Seit sie 2001 nach Karlsruhe umgezogen ist, engagiert sie sich am Marotte Figurentheater und geht neben ihren spielerischen Tätigkeiten auch ihrer Leidenschaft der Lehre nach.
Aufführungsrechte beim Verlag der Autoren
